OberschuleBrück

Ein Stück für Brück - Arbeitseinsatz für die Gemeinschaft

Am 04.09.2017 war es wieder soweit - die Schule beginnt! Um den Start ins neue Schuljahr entspannt und motivierend zu beginnen, gibt es seit einiger Zeit die Startertage an der OS Brück. Diese bieten genug Raum für organisatorische Dinge, geben Zeit, um von den Ferienerlebnissen zu berichten und sich auf das Schuljahr zu freuen. Gleichzeitig soll aber die Schulgemeinschaft gestärkt und etwas für das Allgemeinwohl getan werden. Daher hieß es auch in diesem Jahr wieder: Ran an die Geräte!

Unter Leitung von Herrn Tangnatz (Ehrenbürger der Stadt Brück) und Herrn Neumann (Lehrer an der OS Brück) packten auch dieses Jahr wieder alle Schüler tatkräftig mit an, um die Kleine Plane wieder zum Fließen zu bringen. Diese zweigt an der Zickenwiese in Trebitz ab und ist leider in den letzten Jahren nahezu ausgetrocknet. Doch aufgrund der guten Arbeit im Vorjahr, können die Verbindungswehre wieder geöffnet werden. Da der Wasserlauf aber kaum Gefälle aufweist, muss die Kleine Plane regelmäßig von Laub und Unrat befreit werden. So brachten in zwei großen Teams Schüler Arbeitsgeräte mit oder nutzen Material des Bauhofes, um am Dienstag und Mittwoch die Plane zu säubern. Auf kleinen Abschnitten von ca. 150 Meteren harkten die Schüler Klassenweise Laub zusammen, brachten dieses in den Wald, säuberten die Böschung oder lockerten und begradigten die Flusssohle. Dabei wurde gelacht und gearbeitet, bis schließlich der Schweiß in Strömen floss. Keine Klasse wollte sich nachsagen lassen, dass sie weniger als die andere geschafft hätte. Auch die Willkommensklasse war mit Eifer an beiden Tagen bei der Sache. Selbst die Lehrer waren sich nicht zu schade und packten mit an. Am Ende gab es Bockwurst und Brötchen zur Stärkung.

Wir hoffen, dass auch im nächsten Schuljar wieder ein "Stück für Brück" geschaffen wird und die Kleine Plane dauerhaft wieder fließen kann.

(Kießling - Lehrerin)

Mehr Bilder gibt es hier: »"Ein Stück für Brück" - Arbeitseinsatz für die Gemeinschaft

Schuljahr 2017/2018

Liebe Schülerinnen und Schüler,

das Kollegium der Oberschule Brück sowie alle pädagogischen und technischen Mitarbeiter begrüßen euch ganz herzlich zum neuen Schuljahr 2017/2018.

Die weit über 50 Schülerinnen und Schüler der neuen 7. Klassen, die vor allem aus den Grundschulen Brück, Niemegk, Borkheide, Treuenbrietzen und Bad Belzig kommen, begrüßen wir besonders herzlich und wünschen ihnen, dass sie sich schnell an ihrem neuen Lernort einleben. Auf unsere Unterstützung und Hilfe könnt ihr stets rechnen.

An der Oberschule Brück lernen momentan ca. 280 Schülerinnen und Schüler in 12 Klassen, diese werden von 29 Lehrerinnen und Lehrern, einer Schulsozialarbeiterin, zwei pädagogischen Mitarbeitern, einer Schulsachbearbeiterin, einem Hausmeister und von drei weiteren technischen Kräften tatkräftig unterstützt.
Wir freuen uns wieder auf viele Höhepunkte in diesem Schuljahr: wie die Startertage, Unterrichtsexkursionen, Sportwettkämpfe, berufsvorbereitende Projekte, kulturelle Highlights, iThemba, das Campusfest und vieles andere.

Lasst uns in das neue Schuljahr mit viel Freude, Energie und Schwung starten.

Herzlichen Glückwunsch unserem 10. Jahrgang!

Der Jahrgangsdurchschnitt, also die Leistungen der Schülerschaft aller drei 10. Klassen, beträgt im Gesamtdurchschnitt 2,69.
Es wurden folgende Abschlüsse erreicht:
24%: Erweiterte Berufsbildungsreife
36%: Fachoberschulreife
40%: Fachoberschulreife mit Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe
Kein Schüler verlässt unsere Oberschule ohne Abschluss!
Fast alle Schüler haben eine Lehrstelle in der Tasche und 22% der Schüler dieses Jahrganges werden das Abitur an einer weiterführenden Schule ablegen. Dieses Ergebnis ist ähnlich dem der letzten Jahre. Darauf können wir gemeinsam stolz sein!
Das Pädagogenkollegium und alle Mitarbeiter der Oberschule Brück wünschen den Absolventen des 10. Jahrganges aus dem Schuljahr 2016/2017 alles erdenklich Gute für den weiteren persönlichen und beruflichen Lebensweg.

Schöne und erholsame Ferien!

Ein anstrengendes Schuljahr ist geschafft. Die Lernergebnisse besonders des abgehenden 10. Jahrgangs, aber auch die Resultate vieler Schüler der Klassen 7 bis 9 können sich sehen lassen. Am Montag, den 04.09.2017 sehen wir uns dann frisch und munter und hoffentlich gut motiviert zu den 3-tägigen Startertagen in das neue Schuljahr 2017/2018 wieder.
Im Auftrag aller Lehrer und Mitarbeiter der Oberschule Brück wünsche ich euch bis dahin schöne und erholsame Sommerferien.
B. Neupauer

Raus aus der Schule - rein in die Welt

Am Freitag, den 30.06.2017 war wieder viel geboten, denn nicht nur die 10.Klassen der OS Brück feierten ihren erfolgreichen Abschluss, sondern natürlich auch unsere Willkommensklasse.
Zu diesem Anlass luden die SchülerInnen in der Mittagspause zu selbstgekochten Speisen aus ihren Heimatländern ein. Das reichhaltige Buffet konnte für einen kleinen Obolus durchgekostet werden. Mit viele Liebe und Engagement reichten die Jugendlichen die exotischen Gerichte aus dem nahen Osten und klärten natürlich über Inhalt und Zubereitung auf.
So standen unter anderem bekannte Köstlichkeiten wie pikant gefüllte Weinblätter, Falafel (Kichererbsenbällchen) oder auch Tablué (Salat aus Gurken und Tomaten) auf dem Speiseplan. Aber auch Unbekanntes wie Makluba (Reis mit Nüssen und gebratenem Hühnchen), Makruma Barschamil (Nudelauflauf) oder Lamb´Bajin (Fleisch im Fladenbrot) wurden sowohl von Schülern, als auch dem Lehrerkollegium angenommen.
Hoffentlich können wir es einrichten, regelmäßig ein internationales Mittagsbuffet einzurichten.

Wir sagen unseren Praxislernbetrieben herzlichen Dank

Nach einem erlebnisreichen Praxislernen der 9. Klassen der Oberschule Brück, haben die Schülerinnen und Schüler ihre neuen Erfahrungen am 28.06.2017 von 8.30 Uhr – 9.30 Uhr präsentiert.
Das Praxislernen ist ein Unterrichtskonzept, das die Oberschule Brück nun zum 9. Mal durchgeführt hat. Dabei wird der Unterricht in der Schule fächerübergreifend mit außerschulischen Lernorten verbunden. Praxislernorte waren z. B. die Kitas im Schuleinzugsbereich, RECURA Kliniken GmbH, Kohl-Gruppe AG, New tec, Landwirtschaftsbetriebe, Verkausstellen, Klinik Ernst von Bergmann Bad Belzig... um nur einige zu nennen. Im Mittelpunkt steht die praktische Anwendung des theoretisch erworbenen Wissens. So konnten die Schülerinnen und Schüler im Praxislernen schon frühzeitig erleben, wie wichtig ihr schulisches Wissens für die Berufs- und Arbeitswelt ist.
Es wurden zu der Abschlussveranstaltung interessante Vorträge, Präsentationen und ein Film von den Schülerinnen und Schülern dargeboten. Dabei erfuhren wir viel über das Auswuchten von Rädern, die Arbeit des Einzelhandelskaufmannes/-frau, die Tätigkeiten bei der Forst und die anspruchsvollen Aufgaben der Erzieher. Johannes Unger stellte sein Werkstück vor, welches er in der Ausbildungswerkstatt des Gerätewerkes Treuenbrietzen angefertigt hat. Alle Schülerinnen und Schüler empfanden das Praxislernen als große Hilfe für die Berufsorientierung und bedankten sich bei ihren Betrieben und Institutionen, auch wenn einige für sich erkannt haben, dass der gewählte Praxislernberuf nicht ihr Traumjob ist.
In den nächsten 14 Tagen können sie nun im Praktikum erneut in die Berufswelt eintauchen und Erfahrungen sammeln. Dafür wünschen wir ihnen viel Erfolg und ein herzliches Dankeschön an die Kooperationspartner, die unseren Schülern diese Erkenntnisse ermöglicht haben.

Klassen 9a, 9b, 9c

Schön sauber!

Seit diesem Schuljahr nimmt die OS Brück am Projekt „Faire Schule“ der RAA (Regionale Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie) teil. Anliegen des Themenjahres ist, die verschiedenen Facetten der Entwicklungspolitik und die an der Nachhaltigkeit orientierte Entwicklungszusammenarbeit der EU und ihrer Mitgliedstaaten zu kommunizieren und die BürgerInnen der EU unmittelbar einzubeziehen. Damit soll das Bewusstsein für den Nutzen der Entwicklungszusammenarbeit geschärft werden. (Quelle: www.raa-brandenburg.de)

Zu Beginn fand daher eine Umfrage aller Schüler und Lehrer statt. 26% wünschten sich damals mehr Sauberkeit für das Schulgelände. Am 16.05.2017 startete schließlich die große „Reinemachaktion“, an der sich alle, egal ob groß oder klein, beteiligten.

Zwei Stunden räumte zum Beispiel eine zehnte Klasse Flure und Aufgänge auf. Auch der Schulhof, Bushaltestellen oder Minispielfeld wurden nicht vergessen. Sogar die kleine Brücke zum Plänchen glänzt nun wieder. Mit viel Elan und ausgerüstet mit Handschuhen, Greifern, Eimern und Tüten wurden selbst die entlegensten Ecken (unter Hecken oder in Pfosten von Absperrungen) von Unrat befreit.

Am Ende wurde ein großer Berg vor dem Gebäude angehäuft, um zu zeigen, was wir täglich unachtsam fallen lassen. Im weiteren Verlauf werden sich daher alle Klassensprecher mit ihren Klassen beraten, wie unsere Schule und zweite Heimat sauber und ansprechend bleiben kann. Alle Lösungsvorschläge werden schließlich bei der Klassensprechervollversammlung diskutiert und zur Abstimmung gestellt.

Für die rege Beteiligung bedankten sich am Ende nicht nur Frau Neupauer (Schulleitung) und Herr Rodewald (Projektleitung) sondern natürlich auch unsere Schülersprecher Geraldine (8a) und Yannick (7c).

(Kießling - Lehrerin)

Geschichte Klasse 10 mal anders

Diese Exkursion ging unter die Haut!

Herr Marx stellte in einer sehr interessanten und emotionalen Führung Gegenwart und Vergangenheit der Justizvollzugsanstalt Brandenburg vor. Mit seinem großen historischen Wissen gelang es ihm, unsere Zehntklässler zu fesseln. Besonders betroffen machten die Darstellungen von Grausamkeiten der NS-Zeit, insbesondere die Besichtigung der Hinrichtungsstätte und der Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde auf dem Gelände des Alten Zuchthauses Brandenburg.

Tarnow-Hille-Brück

Groß war die Vorfreude bei unseren Musikern und Tänzern auf die diesjährige Projektwoche mit unseren Partnerschulen in der Jugendherberge Hameln. Und leider ist sie wieder viel zu schnell vergangen, so dass auch einige Tränen beim Abschied flossen.
75 polnische und deutsche SchülerInnen probten vom 29.5.-2.6.2017 gemeinsam und präsentierten anschließend ein buntes Programm in der tollen Aula unserer Partnerschule in Hille. Wie immer war der Höhepunkt des Konzertes unsere Partnerschaftshymne „Einfach nur zusammen sein“, die 2001 während der Jubiläumswoche zum 10-jährigen Bestehen unserer Partnerschaft komponiert und getextet wurde.
„Einfach nur zusammen sein“ – unser Motto war in diesem Jahr ganz besonders deutlich zu spüren. Schnell fanden alle zueinander - beim Musizieren, Volleyballspielen, beim Stadtbummel, beim Straßenkonzert, während der Schleusenfahrt auf der Weser...
Nun heißt es, ein ganzes Jahr warten. Dann treffen wir uns wieder in Polen. Doch bis dahin wird es sicher eine rege Kommunikation per E-Mail, WhatsApp oder Facebook geben.

Noch mehr Fotos gibts hier: » Tarnow-Hille-Brück (2017)

Alte Handys für die Havel

Mehr als 100 Mio. alte Handys „schlafen“ in deutschen Haushalten ungenutzt vor sich hin. Aber wohin damit?
Ausgediente Handys in den Hausmüll zu werfen, schadet der Umwelt und ist auch gesetzlich verboten. Denn zu viele seltene Rohstoffe gehen für eine Wiederverwertung verloren und unnötig viele Ressourcen (Bodenschätze, die wirtschaftlich rentabel abgebaut werden) werden weiter ausgebeutet. - Aber was hast Du/haben Sie damit zu tun?
Die OS Brück bewirbt sich seit diesem Schuljahr für die Auszeichnung „Faire Schule“. Dies ist ebenfalls ein Projekt der RAA (Regionale Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie). Anliegen des Themenjahres "Globales Lernen" ist, die verschiedenen Facetten der Entwicklungspolitik und die an der Nachhaltigkeit orientierte Entwicklungszusammenarbeit der EU und ihren Mitgliedstaaten zu kommunizieren und die BürgerInnen der EU unmittelbar einzubeziehen. Damit soll das Bewusstsein für den Nutzen der Entwicklungszusammenarbeit geschärft werden. (Quelle: www.raa-brandenburg.de)
Kooperationspartner ist zudem der NABU, auf deren Seite (https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/aktionen-und-projekte/alte-handys-fuer-die-havel/index.html) SchülerInnen, aber auch Sie weitere Informationen finden können.
Im Vordergrund steht für den NABU die Wiederaufbereitung und - falls erforderlich - Reparatur von Mobilgeräten, um die Nutzungsdauer eines Handys zu erhöhen.
Mit Deinem/Ihrem zurückgegebenen Altgerät sorgst Du/sorgen Sie gleich doppelt für mehr Umweltschutz:
Zum einen stellt jeder Spender sicher, dass Rohstoffe wiederverwertet werden und Schadstoffe nicht auf dem Müll landen. Zum anderen erhält der NABU vom Kooperationspartner Telefónica in Deutschland für jedes eingegangene Althandy 1,60 Euro. Dieses Geld fließt in die Renaturierung der Havel.
 

Wo und bis wann spenden?

In der OS Brück findest Du/finden Sie eine Spendenbox für die Handys.
Gleich daneben sind noch einmal die wichtigsten Infos zum Handyrecycling (Was ist Recycling? Was steckt im Handy und was davon kann ich wiederverwerten?) und der Havelrenaturierung (Was ist das und wozu wird´s gemacht?) zu finden. Die Plakate wurden von den "Geographen" der 9a und 9b, unter der Leitung von Fr. Kießling, gestaltet. Natürlich kannst Du/können Sie auch Nachbarn und Freunde bitten, etwas Gutes beizutragen.
Bis zum 19.Juli 2017 kann also jeder sein "Schrotthandy" in der Schule abgeben.

Bitte beachte/beachten Sie bei der Spende folgende Hinweise:

  • Bitte den Akku aus Sicherheitsgründen nicht lose in die Recyclingboxen oder in den Umschlag legen
  • Der Akku muss in das Gerät eingelegt sein - falls die Batteriehalterung kaputt ist, bitte mit Klebeband sichern
  • Beschädigte oder vom Hersteller zurückgerufene Lithium-Akkus dürfen nicht eingeworfen werden
  • Alle Speicherkarten entfernen
  • Handy auf Werkseinstellung zurücksetzen, um persönliche Daten zu löschen


Aber warum das Ganze; was bedeutet Renaturierung eigentlich?

Die Untere Havel ist eines der bedeutsamsten Feuchtgebiete Mitteleuropas. Leider wurden eigentlich alle Flüsse in den 80er Jahren begradigt und kanalisiert, um sie wirtschaftlich besser nutzen zu können. Der NABU will den ausgebauten Fluss renaturieren und neue Naturparadiese schaffen. In gut einem Jahrzehnt soll die Untere Havel wieder ein lebendiger Fluss sein. Dazu sollen Altarme wieder angeschlossen, Uferbefestigungen beseitigt, Flutrinnen sowie Ufer- und Auenwald reaktiviert werden. Zudem sollen Deichabschnitte zurückgebaut und damit Überflutungsgrünland zum Hochwasserschutz gewonnen werden.

Also: Fleißig sammeln und ab damit in die Spendenbox! So schützen Sie nicht nur die Umwelt, sondern leisten gleichzeitig einen großen Beitrag für die Gestaltung der Region für sich, ihre Kinder und deren Kinder!
(Kießling - Lehrerin)

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