Ein Stück für Brück!!!!

Trotz Corona hieß es auch im turbulenten Jahr 2020 wieder, ran an Harke, Hacken und Schaufel, um sich gemeinsam durch das Flussbett der Plane zu arbeiten. In großer Eigeninitiative wies der Bürgermeister von Brück (Herr Schimanowski) auch in diesem Jahr, wie schon in den vergangen Jahren, die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8-10 in die Arbeiten ein. Wichtig war dabei den Eifer der Schülerinnen und Schüler so zu steuern, dass nicht zu viel Sediment abgetragen wurde.

Äste, Blätter und auch Sand von den Böschungen müssen in regelmäßigen Abständen entfernt werden, da es sonst zu einer Verlandung kommt und dadurch wertvoller Lebensraum sowie Wasser aus der Landschaft verloren gehen.

Die kleine Plane ist Lebensraum für viele selten gewordene Tiere, wie zum Beispiel den Schlammpeitzger, eine heimische, bodenlebende Fischart, die in ruhig fließenden Gewässern lebt. Mit Sauerstoffmangel kommt diese Art gut zurecht, da sie über ihren „Hintern“ atmen kann. Daneben sorgt die kleine Plane, als Meliorationsgraben, zugleich dafür, dass das Wasser in der Landschaft bleibt und die umgebene Landfläche somit weiter fruchtbar.

Der Schutz solcher Lebensräume ist daher für Mensch und Natur sehr wichtig. Auch als Erholungsgebiet spielt dieser Teil der Plane eine wichtige Rolle, weshalb es notwendig ist die Wege von Ästen und leider auch von Müll jeglicher Art zu befreien.

Die Brücker Schüler und Schülerinnen freuen sich jedes Jahr darauf gemeinsam mit ihren Klassenkammeraden draußen zu arbeiten. Besonders wichtig war es aber in diesem Jahr, in dem Angst vor Corona, Ferien und Schulalltag prägte. Ein Stückchen Normalität in so unruhigen Zeiten.
Als Anerkennung für ihre Arbeit, bekamen die Schülerinnen und Schüler von der Schülerfirma „Lila Lunchtime“ wieder einen Snack gesponsert. Hierbei handelte es sich um selbstbelegte Brote über die sich die „ausgehungerten Arbeiter“ gierig hermachten.

Danach ging es zur Erholung und zur wohlverdienten Abkühlung kostenfrei ins Schwimmbad, wo sich alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam im Wasser tummelten.
Selbstverständlich wird eine Fortsetzung auch im nächsten Jahr geplant auf die sich alle Beteiligten jetzt schon freuen können.

(Frau Hofmeister, Lehrerin) 

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Bienenbuffet auch zu Coronazeiten geöffnet!

Für hungrige Bienen und andere Insekten war auch in diesem Jahr wieder der Tisch reichlich gedeckt. Im Frühjahr wurde zum wiederholten Male das Bienenbuffet von emsigen Schülern der Umwelt AG vorbereitet.

Dazu ist mit Spitzhacke und Spaten der Boden umgearbeitet und von Gräsern, den Konkurrenten der unterlegenen Bienenpflanzen, befreit worden. Saatgut, im vorigen Jahr gesammelt, so wie handelsübliche Mischungen wurden dann gemeinsam in die Erde eingebracht.

Dank der vielen Sonne und der guten Pflege durch die Mitarbeiter/innen des MGH (Mehrgenerationenhaus), kämpften sich schon nach wenigen Wochen die ersten Pflänzchen erfolgreich aus der Erde.

Im Sommer entfaltete die ausgesäte Blütenpracht ihre volle Schönheit und bot neben einem herrlichen Anblick vor allem Nahrung für die ausgehungerte Insektenfauna. Diese stürzte sich gierig darauf und hatte bis in den Oktober hinein genug zu fressen. Daneben fanden auch andere Insekten wie Laufkäfer und Mistkäfer ein vorübergehendes Heim.

Nun steht nur noch das Sammeln der Samen für das nächste Jahr an. Schüler/innen und auch die Mitarbeiter des MGH freuen sich schon im nächsten Jahr wieder darauf, hungrige Bienen, Hummeln und andere Insekten auf der Bienenweide zu bewirten.

(Nadine Hofmeister, Lehrerin)

Gewässerschutz im naturwissenschaftlichen Unterricht!

Im Oktober (06.10.2020) fand trotz Corona das alljährliche Hegefischen am Teufelssee in Neuseddin statt.

Der Teufelssee ist ein kleines Gewässer mitten im Wald gelegen, der auch unter der Trockenheit der letzten Jahre gelitten hat. Dies machte sich vor allem an dem niedrigen Pegelstand und der sich ausbreitenden Uferzone bemerkbar.

Neben Eisvogel und Reiher sind im Gewässer Flusskrebse und viele Weißfische (Ukelei, Bleie, Güster, Plötze u.a.) zu Hause.
Seit vielen Jahren jedoch ist der Teufelssee auch Schauplatz eines Konkurrenzkampfes zwischen der heimischen Fischfauna und dem vermutlich ausgesetzten nicht heimischen Katzenwels. Eine wehrhafte Welsart (besitzt Stacheln an den Kiemendeckeln und an der Rückenflosse), die man eher aus dem heimischen Gartenteich kennt. Ob dieser nun aus versehen oder absichtlich eingesetzt wurde, ist heute nicht mehr nachzuvollziehen. Die hohe Populationsdichte des Katzenwelses bereitet der heimischen Fischfaune Probleme. Im Kampf um Nahrung und Lebensraum unterliegen die heimischen Arten und werden regelrecht aus der Heimat vertrieben.

Daher dient das jährlich zweimal stattfindende Hegefischen vor allem dazu diese Art aus dem Gewässer zu entfernen. Um diesen unerwünschten „Einwanderer“ weidgerecht auf die Pelle zu rücken, erhielten die Schülerinnen und Schüler der Oberschule Brück fachgerechte Anleitung durch die Mitglieder (Herr Borchert und Herr Hanisch) des Landesanglerverbandes Brandenburg. Die jungen Petrijünger erhielten so einen Einblick in Aufbau und Funktion der Angelgeräte, der richtigen Auswerftechnik und dem weidgerechten Töten der Fische.
Vielen Schülerinnen und Schülern fiel gerade dieser Aspekt des Hegefischens schwer, doch dies ist leider notwendig, weil mit dem Fisch auch Nährstoffe wie Phosphor und Stickstoff aus dem Gewässer entfernt werden. Beide hängen mit der Eutrophierung (Nährstoffbelastung) im Gewässer zusammen. Entnimmt man also den Fisch, so tut man etwas gutes für das Gewässer und auch für dessen Fischfauna.

Trotz Scheu und Ekel gegenüber lebendiger Maden und Würmer als Köder (Fische lieben es, wenn ihr Fressen noch zappelt), erwachte in allen bald der Jagdtrieb. Am Ende des Hegefischens landeten stolze ca. 40 Katzenwelse und ca. 100 – 200 kleinere Weißfische in mitgebrachten Tüten und Behältern. Viele davon haben wohl den Speiseplan diverser Haustiere bereichert und wurden somit einer sinnvollen Verwertung zugeführt.

Auch für das kommende Jahr sind wieder zwei Jagdausflüge zum Teufelssee geplant. Viele junge Petrijünger freuen sich schon darauf, wenn es wieder heißt „Petri Heil“.

(Nadine Hofmeister, Lehrerin)

Erste Etappe geschafft...

Sehr geehrte Erziehungsberechtige und
liebe Schülerinnen und Schüler,

die erste Etappe des neuen Schuljahres 2020/2021 ist geschafft! Wir freuen uns sicher ALLE, dass trotz kleinerer Einschränkungen in den ersten neun Wochen ein fast normaler Schulbetrieb mit Präsenzunterricht stattfinden konnte. In gewohnter Weise und in bewährter Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern wurden einige interessante fachspezifische, berufsorientierende und sportliche Projekte durchgeführt. Auch der „Antimobbingtag“ war besonders für die Teambildung in den 7. Klassen sehr wichtig.
An dieser Stelle möchten wir uns für das Verständnis bei der großen Mehrheit aller an Schule Beteiligten für die getroffenen Maßnahmen und deren Einhaltung bedanken. Nur gemeinsam und mit rücksichtsvollem Verhalten können wir die aktuellen Herausforderungen meistern.

Wir wünschen EUCH, liebe Schülerinnen und Schüler wunderschöne und erholsame Herbstferien.

Zaubertränke, geheimnisvolle Tinkturen, Cremes und Salben……

Pflanzen, ein eher unbeliebtes Thema und bereits aus dem Lehrplan für Biologie verschwunden, hat nun in den Naturwissenschaften einen festen Platz gefunden. In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler nicht nur Aufbau und Funktion einzelner Bestandteile kennen, sondern auch viel über ihre wichtigen Inhaltsstoffe. Oft finden diese auch Anwendung in der modernen Medizin oder bilden die Grundlage für alternativ medizinische Ansätze.

So entstand die Idee, aus Wald und Wiese, Kräuter zu nutzen, um eigene Beautyprodukte wie Deos, Heilsolen (gegen Akne), Lippenbalsams und Heilsalben (gegen die üblichen Erkältungsleiden) herzustellen.
Die Schüler und Schülerinnen lernen so, dass es keine Unkräuter gibt und jede Pflanze ihren Nutzen hat, auch wenn sich dieser nicht immer sofort erschließt, nicht umsonst besagt ein Sprichwort „gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen“.

So sind die Schülerinnen und Schüler mit Begeisterung dabei neue Düfte, Salben und Cremes aus heimischen Kräutern zu kreieren. Liebevoll ausgesuchte Designs verleihen den selbstgemachten Produkten einen besonderen Charme.

Sind Sie neugierig geworden, so besuchen Sie uns am Tag der offenen Tür!
Kleine „Kräuterhexen und -hexer“ freuen sich darauf Ihnen ihre Produkte vorzustellen.

» Projekt: Heilpflanzen und Kräuterkosmetik

Fit für die Zukunft

Mit etwas Verspätung konnten unsere ehemaligen 8. und nun 9. Klassen das Projekt „Fit für die Zukunft" an der Oberschule Brück wahrnehmen und genießen. Wir sind dankbar für die teilnehmenden Firmen und Institute und schauen auf vier sehr erfolgreiche Tage mit den Unternehmen zurück. 

Hier gibt es noch einen kurzen MAZ-Artikel:  »Schüler schnuppern in Berufe hinein

Hinweis: derzeitiger Fahrplan bleibt erstmal gültig

An alle Fahrschüler*nnen - bitte dringend beachten:
Wir haben von "Regiobus" eine kurzfristige Information erhalten, dass die ab Montag, d. 24.08.2020 angekündigten Fahrplanänderungen nicht in Kraft treten. Bis auf Weiteres gelten die derzeitigen Fahrpläne.

Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung ist Pflicht

Sehr geehrte Erziehungsberechtigte,
liebe Schülerinnen und Schüler,

die Gesetzgebung des Landes Brandenburg hat in § 2 Abs. 1 Nr. 8 SARS-CoV-2-UmgV die eindeutige und grundsätzliche Verpflichtung der Schülerinnen und Schüler zum Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung in Innenräumen von Schulen außerhalb des Unterrichts vorgeschrieben.

Die Erziehungsberechtigten haben daraus folgend die Pflicht, ihre Kinder mit Masken auszustatten.

Deshalb bitten wir eindringlich und zum - Schutz ALLER - dieser Forderung Folge zu leisten

Ein neues Schuljahr beginnt

Sehr geehrte Eltern /Erziehungsberechtigte,
liebe Schülerinnen und Schüler,

wir begrüßen Sie und Euch ganz herzlich zum neuen Schuljahr 2020/2021 und hoffen, dass uns gemeinsam die Rückkehr in die schulische Normalität gelingt. Die Lehrerschaft unserer Schule hat in der Vorbereitungswoche Konzepte entwickelt und notwendige Vorbereitungen getroffen, damit am Montag, dem 10.08.2020 der Start in den Schulbetrieb für alle Schülerinnen und Schüler stattfinden kann. Wie immer beginnen wir mit unseren drei „Startertagen", in denen vor allem die Klassenleiter*innen die Gestaltung der Tage jahrgangsweise individuell leiten werden.

Natürlich gelten auch weiterhin die aktuellen Vorschriften zum Hygiene- und Infektionsschutz, die zum Schutz jedes Einzelnen und unserer Schulgemeinschaft beitragen. Daher bitten wir darum, dass alle Schüler*innen eine Maske dabei haben, diese im ÖPNV tragen und den Anweisungen der Lehrerschaft im Schulgebäude Folge leisten.
Diesbezüglich erfolgen in der ersten Schulwoche ausführliche Belehrungen und Unterweisungen.

Wir freuen uns auf Euch/Sie und unsere gemeinsame Arbeit,

das Kollegium der Oberschule Brück
 

Stellv. Schulleiterin Hannelore Haseloff in den Ruhestand verabschiedet

Am vergangenen Mittwoch den 24.06.2020 haben wir unsere stellv. Schulleiterin Hannelore Haseloff verabschiedet, die nach über 40 Jahren in den Ruhestand gehen darf. 

Hier geht's zu einem kurzen Artikel der MAZ: »Verabschiedung von Hannelore Haseloff

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