OberschuleBrück

Nie die Hoffnung aufgeben!

Hoffnung geben, Hoffnung schenken und niemals aufgeben - oder einfach "iThemba". So lautete das Motto der Projekttage vom 20. bis 22.11.2017 an der Oberschule Brück, welche von einer Gruppe Jugendlicher aus Südafrika geleitet wurden.

iThemba nennen sich dabei junge Teams aus Südafrika und Deutschland, die für 8 Monate durch Deutschland reisen und Jugendlichen Hoffnung weitergeben. Der Name iThemba kommt dabei aus der Zulu-Sprache und bedeutet übersetzt Hoffnung!

iThemba bietet Tanz- und Theateraufführungen, sowie Workshops zu Themen wie Rassismus, Gewalt, AIDS und südafrikanische Geschichte. Mit viel Herz und Freude vermittelten die Jugendlichen unseren Schülerinnen und Schülern problematische Themen, aber auch Lebensfreude. Viele der jungen Südafrikaner kommen aus schwierigen Verhältnissen und können somit die Jugendlichen dort abholen, wo sie stehen und diese Themen aus erster Hand besprechen.

Bei uns zu Gast waren sechs Jugendliche aus Südafrika und Deutschland:

Thobeka Jali (24, Johannesburg SA)
Alina Schmitt (21, Schweinfurt D)
Kenny Magampa (19, Johannesburg SA)
Thabang Kobe (19, Pretoria SA)
Nady Trdlip (19, Kimberley, SA)
Lena Cramer (19, Reutlingen, D)

Mit ihnen lernten die Schülerinnen und Schüler zunächst Toleranz und Miteinander, sowohl untereinander als auch gegenüber Fremden. Die Projektwoche begann dabei mit einer Aufführung des iThemba-Teams, welche unseren Jugendlichen durch viel Tanz, Gesang, aber auch kleine Theaterstücke das Leben in Südafrika näher brachte. Um alle zu begeistern, durfte natürlich auch fleißig mitgesungen und getanzt werden. Anschließend fanden Gesprächsrunden in Kleingruppen statt, damit sich alle Beteiligten besser kennenlernen konnten, aber auch um erste Fragen zu klären.

Am nächsten Tag wurde zu mitreißenden Beats ein Tanz einstudiert und zu heißen Rhythmen ein Trommelworkshop abgehalten, bei dem selbstverständlich auch die Lehrer eifrig mitmachen durften. Das schwierige Thema Rassismus und südafrikanische Geschichte wurde den Jugendlichen am letzten Tag zunächst durch ein kleines Rollenspiel nähergebracht, in dem es um Unterdrückung von Minderheiten ging. Während ein Teil der Klasse aufräumen, die Nationalhymne singen, einfach nur stillstehen oder gar Mitschüler massieren und bedienen musste, wurde eine Kleingruppe von Klassenkammeraden durch den Rest hofiert. Diese grundlose Segregation und Differenzierung ohne ersichtlichen Grund, wurde anschließend in einer Diskussionsrunde besprochen und erklärt, sowie wichtige Eckpfeiler der Geschichte notiert.

Den krönenden Abschluss fanden die Projekttage mit der großen Aufführung in der Turnhalle, bei der alle Gruppen noch einmal das Erlernte zeigen durften. Jede Klasse kam dabei auf ihre Kosten und präsentierte den Zuschauern, darunter auch Eltern, Vetreter des Amtes, des Schulfördervereins und Grundschüler, das in den drei Tagen Erlernte.

Vielen Dank an unsere sechs "iThembas", die mit so viel Liebe und Hingabe diesen Workshop geleitet haben. Das Projekt wäre aber nicht möglich gewesen, ohne die Unterstützung der Mittelbrandenburgischen Sparkasse. Dafür sagen wir noch einmal ganz herzlich danke.

We would especially thank our South-African friends for a great workshop and a wonderful time.
Our students were very much enjoying your dancing, singing and drumming sessions, you taught us with so much passion. It never is easy to inspire all of the students and at the same time teach them about your country, its history and people - but you did it! We hope you also enjoyed your time in Brück and we are looking forward to seeing you again, soon.

(Kießling – Lehrerin)

Hier geht es zu den Fotos: »iThemba 2017

Gemeinsam statt einsam

Auch in diesem Jahr hieß es wieder: "Gemeinsam Klasse sein!". Daher veranstaltete die Oberschule Brück auch in diesem Schuljahr wieder den Anti-Mobbing-Thementag für die siebten Klassen. Am Donnerstag, den 19.10.2017 lernten die Schülerinnen und Schüler, wie Schule ohne Angst funktioniert, sowie eine sichere, angenehme und damit gesunde Lernatmosphäre geschaffen werden kann.

Leider klingt dies oft leichter, als es ist. Gerade die Pubertät und die damit verbundenen Fragen nach sich selbst und seinem Umfeld, können die Jugendlichen verunsichern und zu falschem Verhalten verführen. Ein dabei häufig auftretendes Problem, kann das Mobbing sein.

Unterstützung bot auch in diesem Jahr wieder das Team des „Mobilen Niedrigseilgartens“. Hier erarbeiteten die Kinder den Begriff Mobbing, Ursachen und Folgen, eigene Erfahrungen aber auch Gegen- und Hilfsmaßnahmen für alle Beteiligten. Mit Hilfe vieler Spiele und Stationen, die sehr lebhaft und anschaulich Einzelthemen behandelten, wurde der Thementag zu einem vollen Erfolg, dessen Ergebnisse hoffentlich noch lange in den Klassen nachwirken werden.

Insgesamt gab es durchweg positives Feedback, was für diese Veranstaltung auch in den kommenden Jahren spricht.
(Kießling – Lehrerin)

Zu den Bildern: »Gemeinsam statt einsam

Abenteuer für Groß und Klein

Unter diesem Motto fand die alljährliche Klassenfahrt der achten Klassen in diesem Jahr vom 20. bis 22. September statt. Drei Klassen fuhren daher mit ihren Lehrern (8a: Fr. Grieger/ Fr. Schröder; 8b: Fr. Kießling/ Fr. Strommenger; 8c: Fr. Kahmann/ Fr. Sternberg) und drei betreuenden Eltern (Fr. Trenkner, Hr. Richter, Hr. Schulz) an das KIEZ Arendsee (Kinder Erholungszentrum), um die letzten Sonnentage in diesem Jahr zu genießen.

Nach der Ankunft auf dem großzügigen Gelände, gab es zunächst eine Schaufelraddampferfahrt über den Arendsee. Vor dem Abendbrot konnte Sport getrieben oder das Gelände erkundet werden.
Der zweite Tag galt ausschließlich dem Vergnügen, denn es ging in den Heidepark Soltau. Egal ob aktionsreiche Achterbahnfahrten, gemütliche Bimmelbahn oder einfach nur eine große Portion Zuckerwatte - alle hatten Spaß!

Vor der Heimfahrt besuchten wir noch die älteste Baumkuchenbäckerei in Salzwedel. Highlight war natürlich die anschließende Verkostung und der Einkauf für die Angehörigen zu Hause.

Mehr Bilder gibt es hier: »Klassenfahrt der 8ten 2017

(Kießling - Lehrerin)

Ein Stück für Brück - Arbeitseinsatz für die Gemeinschaft

Am 04.09.2017 war es wieder soweit - die Schule beginnt! Um den Start ins neue Schuljahr entspannt und motivierend zu beginnen, gibt es seit einiger Zeit die Startertage an der OS Brück. Diese bieten genug Raum für organisatorische Dinge, geben Zeit, um von den Ferienerlebnissen zu berichten und sich auf das Schuljahr zu freuen. Gleichzeitig soll aber die Schulgemeinschaft gestärkt und etwas für das Allgemeinwohl getan werden. Daher hieß es auch in diesem Jahr wieder: Ran an die Geräte!

Unter Leitung von Herrn Tangnatz (Ehrenbürger der Stadt Brück) und Herrn Neumann (Lehrer an der OS Brück) packten auch dieses Jahr wieder alle Schüler tatkräftig mit an, um die Kleine Plane wieder zum Fließen zu bringen. Diese zweigt an der Zickenwiese in Trebitz ab und ist leider in den letzten Jahren nahezu ausgetrocknet. Doch aufgrund der guten Arbeit im Vorjahr, können die Verbindungswehre wieder geöffnet werden. Da der Wasserlauf aber kaum Gefälle aufweist, muss die Kleine Plane regelmäßig von Laub und Unrat befreit werden. So brachten in zwei großen Teams Schüler Arbeitsgeräte mit oder nutzen Material des Bauhofes, um am Dienstag und Mittwoch die Plane zu säubern. Auf kleinen Abschnitten von ca. 150 Meteren harkten die Schüler Klassenweise Laub zusammen, brachten dieses in den Wald, säuberten die Böschung oder lockerten und begradigten die Flusssohle. Dabei wurde gelacht und gearbeitet, bis schließlich der Schweiß in Strömen floss. Keine Klasse wollte sich nachsagen lassen, dass sie weniger als die andere geschafft hätte. Auch die Willkommensklasse war mit Eifer an beiden Tagen bei der Sache. Selbst die Lehrer waren sich nicht zu schade und packten mit an. Am Ende gab es Bockwurst und Brötchen zur Stärkung.

Wir hoffen, dass auch im nächsten Schuljar wieder ein "Stück für Brück" geschaffen wird und die Kleine Plane dauerhaft wieder fließen kann.

(Kießling - Lehrerin)

Mehr Bilder gibt es hier: »"Ein Stück für Brück" - Arbeitseinsatz für die Gemeinschaft

Schuljahr 2017/2018

Liebe Schülerinnen und Schüler,

das Kollegium der Oberschule Brück sowie alle pädagogischen und technischen Mitarbeiter begrüßen euch ganz herzlich zum neuen Schuljahr 2017/2018.

Die weit über 50 Schülerinnen und Schüler der neuen 7. Klassen, die vor allem aus den Grundschulen Brück, Niemegk, Borkheide, Treuenbrietzen und Bad Belzig kommen, begrüßen wir besonders herzlich und wünschen ihnen, dass sie sich schnell an ihrem neuen Lernort einleben. Auf unsere Unterstützung und Hilfe könnt ihr stets rechnen.

An der Oberschule Brück lernen momentan ca. 280 Schülerinnen und Schüler in 12 Klassen, diese werden von 29 Lehrerinnen und Lehrern, einer Schulsozialarbeiterin, zwei pädagogischen Mitarbeitern, einer Schulsachbearbeiterin, einem Hausmeister und von drei weiteren technischen Kräften tatkräftig unterstützt.
Wir freuen uns wieder auf viele Höhepunkte in diesem Schuljahr: wie die Startertage, Unterrichtsexkursionen, Sportwettkämpfe, berufsvorbereitende Projekte, kulturelle Highlights, iThemba, das Campusfest und vieles andere.

Lasst uns in das neue Schuljahr mit viel Freude, Energie und Schwung starten.

Herzlichen Glückwunsch unserem 10. Jahrgang!

Der Jahrgangsdurchschnitt, also die Leistungen der Schülerschaft aller drei 10. Klassen, beträgt im Gesamtdurchschnitt 2,69.
Es wurden folgende Abschlüsse erreicht:
24%: Erweiterte Berufsbildungsreife
36%: Fachoberschulreife
40%: Fachoberschulreife mit Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe
Kein Schüler verlässt unsere Oberschule ohne Abschluss!
Fast alle Schüler haben eine Lehrstelle in der Tasche und 22% der Schüler dieses Jahrganges werden das Abitur an einer weiterführenden Schule ablegen. Dieses Ergebnis ist ähnlich dem der letzten Jahre. Darauf können wir gemeinsam stolz sein!
Das Pädagogenkollegium und alle Mitarbeiter der Oberschule Brück wünschen den Absolventen des 10. Jahrganges aus dem Schuljahr 2016/2017 alles erdenklich Gute für den weiteren persönlichen und beruflichen Lebensweg.

Schöne und erholsame Ferien!

Ein anstrengendes Schuljahr ist geschafft. Die Lernergebnisse besonders des abgehenden 10. Jahrgangs, aber auch die Resultate vieler Schüler der Klassen 7 bis 9 können sich sehen lassen. Am Montag, den 04.09.2017 sehen wir uns dann frisch und munter und hoffentlich gut motiviert zu den 3-tägigen Startertagen in das neue Schuljahr 2017/2018 wieder.
Im Auftrag aller Lehrer und Mitarbeiter der Oberschule Brück wünsche ich euch bis dahin schöne und erholsame Sommerferien.
B. Neupauer

Raus aus der Schule - rein in die Welt

Am Freitag, den 30.06.2017 war wieder viel geboten, denn nicht nur die 10.Klassen der OS Brück feierten ihren erfolgreichen Abschluss, sondern natürlich auch unsere Willkommensklasse.
Zu diesem Anlass luden die SchülerInnen in der Mittagspause zu selbstgekochten Speisen aus ihren Heimatländern ein. Das reichhaltige Buffet konnte für einen kleinen Obolus durchgekostet werden. Mit viele Liebe und Engagement reichten die Jugendlichen die exotischen Gerichte aus dem nahen Osten und klärten natürlich über Inhalt und Zubereitung auf.
So standen unter anderem bekannte Köstlichkeiten wie pikant gefüllte Weinblätter, Falafel (Kichererbsenbällchen) oder auch Tablué (Salat aus Gurken und Tomaten) auf dem Speiseplan. Aber auch Unbekanntes wie Makluba (Reis mit Nüssen und gebratenem Hühnchen), Makruma Barschamil (Nudelauflauf) oder Lamb´Bajin (Fleisch im Fladenbrot) wurden sowohl von Schülern, als auch dem Lehrerkollegium angenommen.
Hoffentlich können wir es einrichten, regelmäßig ein internationales Mittagsbuffet einzurichten.

Wir sagen unseren Praxislernbetrieben herzlichen Dank

Nach einem erlebnisreichen Praxislernen der 9. Klassen der Oberschule Brück, haben die Schülerinnen und Schüler ihre neuen Erfahrungen am 28.06.2017 von 8.30 Uhr – 9.30 Uhr präsentiert.
Das Praxislernen ist ein Unterrichtskonzept, das die Oberschule Brück nun zum 9. Mal durchgeführt hat. Dabei wird der Unterricht in der Schule fächerübergreifend mit außerschulischen Lernorten verbunden. Praxislernorte waren z. B. die Kitas im Schuleinzugsbereich, RECURA Kliniken GmbH, Kohl-Gruppe AG, New tec, Landwirtschaftsbetriebe, Verkausstellen, Klinik Ernst von Bergmann Bad Belzig... um nur einige zu nennen. Im Mittelpunkt steht die praktische Anwendung des theoretisch erworbenen Wissens. So konnten die Schülerinnen und Schüler im Praxislernen schon frühzeitig erleben, wie wichtig ihr schulisches Wissens für die Berufs- und Arbeitswelt ist.
Es wurden zu der Abschlussveranstaltung interessante Vorträge, Präsentationen und ein Film von den Schülerinnen und Schülern dargeboten. Dabei erfuhren wir viel über das Auswuchten von Rädern, die Arbeit des Einzelhandelskaufmannes/-frau, die Tätigkeiten bei der Forst und die anspruchsvollen Aufgaben der Erzieher. Johannes Unger stellte sein Werkstück vor, welches er in der Ausbildungswerkstatt des Gerätewerkes Treuenbrietzen angefertigt hat. Alle Schülerinnen und Schüler empfanden das Praxislernen als große Hilfe für die Berufsorientierung und bedankten sich bei ihren Betrieben und Institutionen, auch wenn einige für sich erkannt haben, dass der gewählte Praxislernberuf nicht ihr Traumjob ist.
In den nächsten 14 Tagen können sie nun im Praktikum erneut in die Berufswelt eintauchen und Erfahrungen sammeln. Dafür wünschen wir ihnen viel Erfolg und ein herzliches Dankeschön an die Kooperationspartner, die unseren Schülern diese Erkenntnisse ermöglicht haben.

Klassen 9a, 9b, 9c

Schön sauber!

Seit diesem Schuljahr nimmt die OS Brück am Projekt „Faire Schule“ der RAA (Regionale Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie) teil. Anliegen des Themenjahres ist, die verschiedenen Facetten der Entwicklungspolitik und die an der Nachhaltigkeit orientierte Entwicklungszusammenarbeit der EU und ihrer Mitgliedstaaten zu kommunizieren und die BürgerInnen der EU unmittelbar einzubeziehen. Damit soll das Bewusstsein für den Nutzen der Entwicklungszusammenarbeit geschärft werden. (Quelle: www.raa-brandenburg.de)

Zu Beginn fand daher eine Umfrage aller Schüler und Lehrer statt. 26% wünschten sich damals mehr Sauberkeit für das Schulgelände. Am 16.05.2017 startete schließlich die große „Reinemachaktion“, an der sich alle, egal ob groß oder klein, beteiligten.

Zwei Stunden räumte zum Beispiel eine zehnte Klasse Flure und Aufgänge auf. Auch der Schulhof, Bushaltestellen oder Minispielfeld wurden nicht vergessen. Sogar die kleine Brücke zum Plänchen glänzt nun wieder. Mit viel Elan und ausgerüstet mit Handschuhen, Greifern, Eimern und Tüten wurden selbst die entlegensten Ecken (unter Hecken oder in Pfosten von Absperrungen) von Unrat befreit.

Am Ende wurde ein großer Berg vor dem Gebäude angehäuft, um zu zeigen, was wir täglich unachtsam fallen lassen. Im weiteren Verlauf werden sich daher alle Klassensprecher mit ihren Klassen beraten, wie unsere Schule und zweite Heimat sauber und ansprechend bleiben kann. Alle Lösungsvorschläge werden schließlich bei der Klassensprechervollversammlung diskutiert und zur Abstimmung gestellt.

Für die rege Beteiligung bedankten sich am Ende nicht nur Frau Neupauer (Schulleitung) und Herr Rodewald (Projektleitung) sondern natürlich auch unsere Schülersprecher Geraldine (8a) und Yannick (7c).

(Kießling - Lehrerin)

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